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Ausgezeichnet!

Zu Beginn des Jahres 2018 kehren mit „Stilles Meer“, „Lulu“ und „Senza Sangue/Herzog Blaubarts Burg“ gleich drei mehrfach ausgezeichnete Musiktheaterstücke zurück auf die Bühne der Staatsoper, die unüberhörbar neu und aktuell Lebensbedingungen ihrer jeweiligen Entstehungszeit reflektieren. Hier finden Sie alle Informationen zu den drei Stücken und zum passenden Abo auf einen Blick.

Musiktheater der Gegenwart an der Staatsoper

Toshio Hosokawa: „Stilles Meer“

Eine Anhöhe, der Blick weitet sich, das Meer. Claudia steht hier sehr oft, seit vor kurzem ihr Mann Takashi und ihr Sohn Max ums Leben kamen. „Lasst uns nach Hause gehen, ein jeder zu sich nach Hause“, sagt sie. Für Toshio Hosokawa spiegelt sich die Natur in hörbaren symbolischen Formen. So hat jeder Ton, jede Stille eine spirituelle Evidenz. Wie hier die Atomkatastrophe von Fukushima ist japanische Geschichte Anlass zu Kompositionen, so auch in „Voiceless voice in Hiroshima“.

Musikalische Leitung: Kent Nagano
Inszenierung: Oriza Hirata
Mit Mihoko Fujimura, Mojca Erdmann, Bejun Mehta und anderen

Der Kompositionsauftrag „Stilles Meer“ wurde gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung und die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper. Produktionsunterstützung in Kooperation mit Tokyo University of the Arts.

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Alban Berg: „Lulu“

„Wenn sich die Menschen um meinetwillen umgebracht haben, so setzt das meinen Wert nicht herab.“ Alle, die Lulu lieben, sterben an dieser Liebe. Lulu ist den Männern Befriedigungsinstrument ihrer sexuellen Begierden, sie selbst aber bleibt dabei auf irritierende Art und Weise autonom und unangetastet und scheint dadurch umso attraktiver...

Musikalische Leitung: Kent Nagano
Inszenierung: Christoph Marthaler
Mit Barbara Hannigan, Angela Denoke, Peter Lodahl, Jochen Schmeckenbecher, Matthias Klink, Sergei Leiferkus und anderen

Für seine Inszenierung von „Lulu“ wurde Christoph Marthaler mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2017 ausgezeichnet. Außerdem wurde „Lulu“ als „Aufführung des Jahres“ von den Kritikerumfragen 2017 der Opernwelt prämiert.

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Peter Eötvös: „Senza Sangue“ / Béla Bartók: „Herzog Blaubarts Burg“

Eine Frau findet nach langer Suche einen Mann wieder, mit dem sich ihr Leben schicksalhaft verbindet... /Judith liebt Blaubart, doch sein Ich verbirgt sich hinter den Türen der düsteren Burg seines Inneren. Wenn sie geöffnet sein werden – so hofft sie –, wird Licht und Luft in seine Seele strömen...

Musikalische Leitung: Péter Eötvös/Gregory Vajda
Inszenierung und Bühnenbild: Dmitri Tcherniakov
Mit Angela Denoke, Sergei Leiferkus, Elena Zhidkova und Bálint Szabó

Dmitri Tcherniakov wurde für seine Arbeit an der Staatsoper Hamburg mit dem Rolf Mares Preis 2017 ausgezeichnet.

Termine und Karten

 

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