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Sonntag 10.06.2018, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Großer Saal

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10. Philharmonisches Konzert

Enoch zu Guttenberg

Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Dirigent: Enoch zu Guttenberg
Sopran: Susanne Bernhard
Alt: Ingeborg Danz
Tenor: Werner Güra
Bass: Günther Groissböck
Chor der KlangVerwaltung
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Sie waren Komponisten mit ausgeprägtem Eigensinn. Bach: Woche für Woche lebt er in produktiver Spannung, um zu kreieren, was dem sonntäglichen Kirchendienst Rechnung trägt und Volk, Rat und Geistlichkeit gefällt. Routine? Nein, da ist der Wille zu einer künstlerischen Konzeption, nämlich Kantaten zu schaffen, die Wunderwerke darstellen an kompositorischem Ausdruck, theologischem Tiefsinn und existenziell erfahrbarer Lebendigkeit. Hundert Jahre später schuf Beethoven seine 9. Symphonie. Sie wurde ein Werk, durch welches das Konzertpodium zur „moralischen Anstalt“ im Sinne Friedrich Schillers erhoben wurde. Beethovens Neunte ist Bekenntnismusik, Ideenmusik; sie ist ein Notschrei aus dem Elend der Unfreiheit und der Inhumanität, und dies im Konsens mit Öffentlichkeit. Beethovens Neunte ist Ausdruck des Ästhetischen als politische, gesellschaftliche und sozial-moralische Utopie!

Ort: Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

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