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  • Foto: Felix Broede
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Sonntag 29.04.2018, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Großer Saal

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Sonderkonzert Musikfest

Kent Nagano

Johannes Ockeghem: Auszüge aus den Messen „Fors seullement l'atente” und „Sine nomia”

Olivier Messiaen: Et exspecto resurrectionem mortuorum

Arvo Pärt: Orient & Occident für Streichorchester

Johannes Ockeghem: Internerata Dei mater / Alma Redemptoris Mater

Josquin Duprez: Nymphes des bois (La déploration sur la mort de Johannes Ockeghem)

Richard Wagner: Vorspiel aus Parsifal

Dirigent: Kent Nagano
Vokalensemble Singer Pur
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Was empfinden wir heute, wenn wir eine Messe des franko-flämischen Komponisten Johannes Ockeghem aus dem 15. Jahrhundert hören? Und was, wenn Wagners Parsifal-Musik uns in eine innere Spannung und Bewegung versetzt, in der die Zeit ihren Rhythmus streckt, als wolle sie uns in einen stetig wachsenden Raum geleiten? Was berührt uns so eindringlich, wenn wir die Bläser-Härte Messiaens hören, die gefügt ist in eine Ordnung, aus der uns entgegentönt, Leben und Tod sind Weisen des Seins, die einander bedingen und ewig sind, die wir allenfalls durch Sehnsucht und Liebe „überleben“, doch niemals überwinden können? – Musik geht aus der Sehnsucht hervor und nährt wiederum Sehnsucht. Das ist eines ihrer Geheimnisse, was sie uns letztlich unverzichtbar macht. Sie spricht in ihrem Klingen von etwas, was noch nicht da ist, doch uns hoffen lässt, dass es erstehen wird. Wir fühlen Verheißung; und in uns klingt ein Sinnbild, ein Bild, in dem wir einen Sinn von Leben und Tod erleben.

Im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg

Ort: Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

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