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Sonntag 10.06.2018, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Großer Saal

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10. Philharmonisches Konzert

Markus Poschner übernimmt die Leitung für den erkrankten Enoch zu Guttenberg

Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Dirigent: Markus Poschner
Sopran: Carolina Ullrich
Sopran: Susanne Bernhard
Alt: Ingeborg Danz
Tenor: Werner Güra
Bass: Yorck Felix Speer
Bass: Thomas Laske
Chor der KlangVerwaltung
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Sie waren Komponisten mit ausgeprägtem Eigensinn. Bach: Woche für Woche lebt er in produktiver Spannung, um zu kreieren, was dem sonntäglichen Kirchendienst Rechnung trägt und Volk, Rat und Geistlichkeit gefällt. Routine? Nein, da ist der Wille zu einer künstlerischen Konzeption, nämlich Kantaten zu schaffen, die Wunderwerke darstellen an kompositorischem Ausdruck, theologischem Tiefsinn und existenziell erfahrbarer Lebendigkeit. Hundert Jahre später schuf Beethoven seine 9. Symphonie. Sie wurde ein Werk, durch welches das Konzertpodium zur „moralischen Anstalt“ im Sinne Friedrich Schillers erhoben wurde. Beethovens Neunte ist Bekenntnismusik, Ideenmusik; sie ist ein Notschrei aus dem Elend der Unfreiheit und der Inhumanität, und dies im Konsens mit Öffentlichkeit. Beethovens Neunte ist Ausdruck des Ästhetischen als politische, gesellschaftliche und sozial-moralische Utopie!

Einführung: Felix Dieterle
10 Uhr, Großer Saal, Elbphilharmonie


Ort: Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg
Preise: 12,00 EUR bis 65,00 EUR

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