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Sonntag 24.03.2019, 16.00 - 19.15 Uhr | Großes Haus

Giuseppe Verdi

Un Ballo in Maschera

König Gustavo liebt Amelia, Gattin seines treu ergebenen Freundes und Sekretärs Renato Graf Anckarström. Obwohl Amelia seine Gefühle erwidert, leben die beiden aus Achtung vor Renato ihre Liebe nicht aus. Doch als dieser Gustavo und Amelia bei einem nächtlichen Treffen überrascht, weist er ihre Unschuldsbeteuerungen zutiefst verletzt zurück. Die düstere Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica erfüllt sich: Der König wird von der Hand seines treuesten Freundes getötet.

Inszenierung: Alexander Schulin
Bühnenbild: Richard Peduzzi
Kostüme: Moidele Bickel
Bühnenbild-Mitarbeit: Bernard Giraud
Licht: Heinrich Brunke
Choreografie: Catharina Lühr

Premiere am 08.04.2001

Eine Pause von ca. 25 Minuten nach dem zweiten Akt

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

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Erster Akt

Erstes Bild
Audienz bei König Gustav III. (in der Oper Gustavo) von Schweden. Der Page Oscar überreicht die Gästeliste für den bevorstehenden Maskenball. Voller Freude stellt Gustav fest, dass auch Amelia, die Gattin seines Freundes und politischen Beraters René Anckarström (in der Oper Renato), zu den Eingeladenen zählt.
Renato warnt den König vor einer gegen ihn gerichteten Verschwörung, doch dieser will davon nichts wissen und ist in Gedanken bei Amelia, die er heimlich liebt.
Der Erste Richter legt ein Verbannungsurteil gegen die Wahrsagerin Ulrica Arvedson vor. Oscar verteidigt jedoch Ulrica, und Gustavo beschließt spontan, verkleidet und mit seinem Hofstaat die Wahrsagerin aufzusuchen.

Zweites Bild
In Ulricas Behausung beschwört die Wahrsagerin vor überwältigtem Publikum übersinnliche Mächte. Dem Matrosen Christiano werden Reichtum und Beförderung geweissagt. Der verkleidete Gustavo macht sich einen Spaß daraus, die Prophezeiung umgehend zu erfüllen.
Ein Diener Amelias bringt die Nachricht, seine Herrin bitte um eine geheime Unterredung. Alle Anwesenden werden fortgeschickt, nur Gustavo belauscht das Gespräch der beiden Frauen: Amelia begehrt von Ulrica ein Mittel gegen ihre verhängnisvolle Liebe zu Gustavo. Die Magierin nennt ihr eine Pflanze, die sie um Mitternacht an der Hinrichtungsstätte pflücken soll. Gustavo beschließt, Amelia heimlich an den bezeichneten Ort zu folgen.
Die verkleidete Hofgesellschaft kommt zu Ulrica, von der sich Gustavo aus der Hand lesen lässt. Die Wahrsagerin verkündet ihm den Tod: der erste, der ihm die Hand reichen wird, soll sein Mörder sein. Renato erscheint und begrüßt den Freund mit Handschlag. Der Schrecken scheint gebannt, der König wird erkannt und bejubelt.


Zweiter Akt

Nachts kommt Amelia zur Richtstätte. Gustavo ist ihr heimlich gefolgt. Sie gestehen einander ihre Liebe.
Da erscheint Renato, um den König vor den herannahenden Verschwörern zu warnen. Er bewegt ihn zur Flucht. Zuvor jedoch lässt Gustavo Renato schwören, die verschleierte Dame an seiner Seite unerkannt in die Stadt zu geleiten.
Die herbeigeeilten Verschwörer stürzen sich auf den vermeintlichen König. Als sie Renato erkennen, bricht ein heftiger Streit aus. Um größeres Unheil zu vermeiden, entschleiert sich Amelia.
Die Verschwörer verhöhnen Renato. Dieser, schwer getroffen von dem vermeintlichen Verrat seines Freundes, sinnt auf Rache.


Dritter Akt

Erstes Bild
Renato will Amelias Tod. Doch die Erwähnung des gemeinsamen Sohnes lenkt seinen Hass auf den König.
Die Verschwörer finden nun für ihren Plan, den König zu töten, in Renato einen Verbündeten. Das Los soll bestimmen, wer die Tat ausführen darf. Amelia wird gezwungen, dieses Los zu ziehen: Es ist Renato.
Oscar kommt mit einer Einladung zum Maskenball. Für die Verschwörer bietet dieses Fest eine ideale Gelegenheit, das Attentat auszuführen.

Zweites Bild
Gustavo ist entschlossen, auf Amelia zu verzichten und sie mit ihrem Gatten in die Heimat zurückzuschicken. Einen anonymen Brief, den Oscar bringt und der vor einem Attentat warnt, beachtet er nicht.

Drittes Bild
Auf dem Maskenball erfährt Renato vom ahnungslosen Oscar Gustavos Verkleidung.
Amelia hat den König entdeckt und bittet ihn inständig, das Fest zu verlassen. Als die beiden voneinander Abschied zu nehmen, wird Gustavo von Renato tödlich getroffen.
Sterbend beteuert er Amelias Unschuld. Er verzeiht seinem Mörder und bittet um Frieden.

© Hamburgische Staatsoper

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 6,00 EUR bis 109,00 EUR

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