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  • Foto: Brinhoff/Mögenburg
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Do 22.09.2022, 19.00 - 22.15 Uhr | Großes Haus

Georges Bizet

Carmen

Einführung um 18.20 Uhr

Carmen wird am Ende sterben. Das ist gewiss und zwar dem Publikum wie auch Carmen selbst, die von einem unausweichlichen Schicksal spricht. Es ist das Schicksal einer attraktiven Fabrikarbeiterin aus Sevilla, einer umschwärmten, selbstbewussten Frau. In Don José trifft Carmen einen Mann, der ihr rettungslos verfällt, sie durch seine Liebe aber auch einengt. Im Konflikt zwischen ihrer Freiheit und dieser Liebe entscheidet sie sich für die Freiheit. Don José kann und will das nicht akzeptieren, er sieht – im wahrsten Sinne des Wortes – rot und tötet Carmen. Heute bezeichnet man eine solche Tat als Femizid: Frauen werden getötet, weil sie Frauen sind. Männer wähnen sich im Glauben, dass die Frau ihnen gehört und sie die totale Macht über sie haben. Letztendlich kann jeder Täter sein, wenn es um Liebe, um Raserei, um Eifersucht, um Obsession geht.


Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Inszenierung und Bühne: Herbert Fritsch
Kostüme: José Luna
Licht: Carsten Sander
Dramaturgie und Dialogfassung: Sabrina Zwach
Chor: Christian Günther
Kinder- und Jugendchor: Luiz de Godoy

Eine Pause von ca. 30 Minuten nach dem II. Akt (nach etwa 1 Stunde 40 und Minten)

in französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.
Unterstützt durch die Stiftung zur Föderung der Hamburgischen Staatsoper

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 6,00 EUR bis 109,00 EUR

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