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  • Foto: Julia Bauer
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Sonntag 15.03.2020, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Großer Saal

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7. Philharmonisches Konzert

Frank Beermann

Richard Strauss „Tod und Verklärung“ Tondichtung für großes Orchester op. 24

Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie für Tenor, Männerchor und Orchester

Dirigent: Frank Beermann
Tenor: Brenden Gunnell
Symphonischer Chor Hamburg
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Goethes „Faust“-Dichtung gehörte im 19. Jahrhundert zum Bildungsgut der bürgerlichen Gesellschaft, und das nicht nur in Deutschland. Viele Komponisten griffen nach diesem Stoff – Louis Spohr, Richard Wagner, Hector Berlioz, Charles Gounod, später dann Ferruccio Busoni oder Alfred Schnittke. Viele nutzten Goethes Dichtung zu einem recht freien Umgang in ihrer Gestaltung. Franz Liszt kannte Goethes „Faust“ schon vor 1830 und entschloss sich 1854 unter dem Eindruck von „La Damnation de Faust“ von Berlioz zu einer „Faust-Symphonie“. Die Werkkonzeption von Liszt zielte nicht auf das Handlungsdrama. Er schuf vielmehr drei „Charakterbilder“ in Gestalt und formaler Anlehnung an drei Symphoniesätze: Faust, Gretchen und Mephisto. Ein chorisches Finale unter Einbeziehung eines Männerchores, eines Tenorsolos und bei Verwendung der Schlussverse Goethes „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“ verleiht dem Werk eine emphatische Überhöhung.

Eine Stunde vor Konzertbeginn gibt es eine Einführung mit Alexander Meier-Dörzenbach.

Ort: Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg
Preise: € 65,00 / 52,00 / 41,00 / 28,00 / 12,00

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