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instabile 20|21

Eröffnung der Spielzeit

Auch in dieser Spielzeit wird unsere erste Premiere, Mussorgskis „Boris Godunow“, am 5. September auf einer Großleinwand am Jungfernstieg zu sehen sein. Eingeladen sind Zuschauer, die das Stück nicht im Opernhaus erleben können oder sowieso lieber auf den Steinstufen als auf einem gepolsterten Sessel die lockere Atmosphäre einer Umsonst-und-Draußen-Oper genießen wollen. Möglich wird diese Übertragung, die zeitversetzt zur Premiere im Opernhaus stattfindet, durch die Zusammenarbeit mit dem Binnenalster Filmfest und den Partnern Citymanagement Hamburg, dem „Verein lebendiger Jungfernstieg e.V.“ und dem Filmfest Hamburg. Auch in Harburg auf dem Rathausplatz und in Bergedorf auf dem Marktkauf-Center ist die zeitversetzte Übertragung der Premiere von „Boris Godunow“ zu sehen. Die Zuschauer am Jungfernstieg kommen zusätzlich in den Genuss eines Mitmach-Projektes, das wir in jedem Jahr und zu jeder Oper neu konzipieren und dazu viele Hamburger einladen, daran aktiv, kreativ und tatkräftig teilzunehmen. Das wohl bekannteste Werk Mussorgskis ist sein Orchesterwerk „Bilder einer Ausstellung“, in dem Gemälde, die charakteristische Titel tragen, musikalisch zum Leben erweckt werden. Wie könnten diese Bilder aber „real“ und lebendig aussehen, von Menschen nachgestellt? Dazu laden wir Sie ein. Auf unserer Website erfahren Sie rechtzeitig, wie das Projekt, dem wir den Titel „MoinBoris!“ gegeben haben, genau ablaufen soll. Eine Woche später, am 12. September, werden die drei besten Bilder im Rahmen der Hamburger Theaternacht vorgestellt und prämiert.

Vor der Premiere

Seit letzter Spielzeit hat dieses neue Format die Einführungsmatinéen abgelöst. Sie sehen den ersten Teil einer sogenannten Bühnenorchesterprobe, die auf der Bühne im Originalbühnenbild stattfindet und 90 Minuten dauert. Um 18:00 Uhr, eine Stunde vor Beginn der Probe, gibt es eine Einführung in Stück und Stoff im Foyer des 2. Ranges durch den Dramaturgen, den Regisseur oder einen anderen Beteiligten aus dem Produktionsteam. Nach der Probe stehen wir zu einem Gespräch zur Verfügung, in dem wir Fragen beantworten. Im Entgelt für die Eintrittskarte ist außerdem ein Getränk enthalten.

Werkeinführungen

Zu ausgewählten Vorstellungen bieten wir Ihnen jeweils 40 Minuten vor Beginn eine Einführung im Foyer des 2. Ranges an.

OpernForum

Diese Partnerschaft zwischen der Universität Hamburg und der Staatsoper Hamburg will interessante und überraschende Zusammenhänge und Bezüge zwischen Oper und Wissenschaft erforschen. Die Kultur des Wissens und die Kultur der Darstellung treten miteinander in den Dialog. Zu ausgewählten Stücken diskutieren Wissenschaftler über Themen, mit denen die eine oder andere Oper nachdrücklich mit unserer Zeit in Beziehung tritt.

OpernReport

Der Musiktheaterdramaturg, Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler Dr. Alexander Meier-Dörzenbach wird „Manon“ zwischen Wort, Porträt und Musik mit viel Bild- und Tonmaterial kontextualisieren, während der besonders aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler und Synchronsprecher Wolfgang Häntsch ausgewählte Passagen zum Leben erwecken wird.
Donnerstag 28.01.2021, 19.30 Uhr, opera stabile

Opernwerkstatt

Der Musikjournalist Volker Wacker bietet in einem 2­tägigen Kompaktseminar umfassende Einblicke in ausgewählte Premierenproduktionen und Stücke aus dem Repertoire.

Manon – 22./23.01.2021
Lucia di Lammermoor – 05./06.03.2021
Macbeth – 12./13.03.21
Der Freischütz – 16./17.04.2021
Agrippina – 21./22.05.2021

AfterWork

Auch in dieser Spielzeit laden wir Sie ein zu „AfterWork“. Genießen Sie an ausgewählten Freitagabenden von 18:00 bis 19:00 Uhr in der opera stabile den Start ins Wochenende mit Künstlern der Staatsoper Hamburg und Gästen, die sich in Musik, Sprache und Darstellung den unterschiedlichsten Sujets und Stilen widmen.
Termine:

08.01.2021
29.01.2021
05.03.2021
30.04.2021
21.05.2021

Legenden der Oper

Der Musikjournalist Hans­Jürgen Mende und die Staatsoper laden Legenden der Oper ein: Große Sängerinnen und Sänger, die auf eine bewegte und erfolgreiche Laufbahn zurückblicken können, erzählen über ihr Leben, ihre sängerische und auch persönliche Entwicklung und machen sie an musikalischen Beispielen lebendig. So entsteht eine Zusammenschau von Leben, Geschichte und Oper. In Ausschnitten aus CDs oder DVDs werden Erinnerungen wach. Zu Gast waren u. a.: Franz Grundheber, Edda Moser, Reri Grist, Hanna Schwarz, Peter Seiffert, Siegfried Jerusalem, Anja Silja und Brigitte Fassbaender.
Termine (Beginn ist jeweils 19.00 Uhr):

11.01.2021
01.02.2021
03.05.2021

Metropolis-Kino

Die vor drei Jahre begründete Kooperation zwischen der Staatsoper und dem Metropolis Kino gleich nebenan wird fortgesetzt. Es werden Filme zu sehen sein, die in einem interessanten thematischen Zusammenhang zu bestimmten Opern stehen.

Paten-Netzwerk

Die Hamburgische Staatsoper ist ein Raum für Begegnungen. Wir wollen diese auch weiterhin ermöglichen und stellen im Rahmen unseres Paten­-Netzwerks ausgewählte Karten kostenfrei für geflüchtete Menschen zur Verfügung. Gemeinsam mit unseren Partnern, Kulturleben Hamburg und dem Hamburger Kulturschlüssel, vergeben wir zudem Eintrittskarten für Opern­ und Ballettaufführungen an sozial benachteiligte Menschen.

CD-Shop

Im Parkettfoyer können Opernbesucher nach CDs stöbern, auf denen Sänger zu hören sind, die sie vielleicht gerade auf der Bühne gesehen haben und deren Repertoire sie genauer kennenlernen möchten. Oder man findet eine DVD von einer Produktion eines anderen Opernhauses, um Sichtweisen von Regisseuren zu vergleichen.

Literarisch-Musikalischer Adventskalender

Die Staatsoper öffnet vom 1. bis 23. Dezember die Türchen eines Adventskalenders der besonderen Art. Jeweils am Nachmittag wartet im Foyer eine kleine künstlerische Überraschung auf die Besucher. Sänger, Tänzer und Musiker des Hauses sowie Gäste aus Hamburg präsentieren Geschichten, Gedichte und Lieder ­ mal den Weihnachtsklassiker, mal eher Unbekanntes und Überraschendes. Der Eintritt ist frei!

Auf einen Absacker mit ...

„Ab·sa·cker, der – am Ende eines Zusammenseins oder vor dem Schlafengehen getrunkenes letztes Glas eines alkoholischen Getränks.“ Noch ein Absacker? Aber ja doch! Kommen Sie nach der Vorstellung auf ein letztes Glas in die Stifter-Lounge. Am gemütlichsten Ort der Oper lassen wir an ausgewählten Abenden das Bühnenereignis gemeinsam nachwirken und bekommen spannenden Besuch!

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