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So 11.06.2023, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Kleiner Saal

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Sonderkammerkonzert

Bartók, Brahms, Hindemith, Mozart

Béla Bartók: Streichquartett Nr. 1 op. 7

Johannes Brahms: Fünf Ophelia-Lieder für Singstimme und Streichquartett (transkribiert von Aribert Reimann)

Paul Hindemith: Melancholie. Vier Lieder für eine Frauenstimme und Streichquartett op. 13 nach Gedichten von Christian Morgenstern

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Nr. 14 G-Dur KV 387

Violine: Hibiki Oshima
Violine: Felix Heckhausen
Viola: Maria Rallo Muguruza
Violoncello: Clara Grünwald
Mezzosopran: Ida Aldrian

Die jungen Musiker*innen des Amaris Quartett aus den Reihen des Philharmonischen Staatsorchesters haben in diesem Kammerkonzert Mezzosopranistin Ida Aldrian aus dem Ensemble der Staatsoper Hamburg zu Gast. Während reine Streichquartettliteratur von Béla Bartók und Wolfgang Amadeus Mozarts das Programm eröffnet und beschließt, stehen dazwischen Kompositionen für Streichquartett und Singstimme. Aus den Liedern von Johannes Brahms, denen Texte aus William Shakespeares „Hamlet“ zugrunde liegen und Paul Hindemiths „Melancholie“ nach Gedichten über Einsamkeit von Christian Morgenstern sprechen düster bewegende Emotionen. Die Transkription der Brahms-Lieder für Singstimme und Streichquartett von Aribert Reimann hält sich eng an das romantische Original. Obgleich Bartók und Mozart ihren Streichquartetten kein Programm zugrunde legten, knüpfen sie in ihrem emotionalen Gestus unmittelbar an die Liedkompositionen an: Bartók quälte zur Entstehungszeit eine unerwiderte Liebe zu der Geigerin Stefi Geyer – in einem Brief an sie bezeichnete er den ersten Satz seines Werkes gar als „Trauerklage“. Mozarts Komposition entspringt dem Jahr 1782, einem Schicksalsjahr der Klassik, das den Durchbruch einer jungen Künstlergeneration bedeutete. Umgeben von der Uraufführung von Friedrich Schillers „Die Räuber“ und der Entstehung von Johann Wolfgang von Goethes „Erlkönig“ ist Mozarts Komposition gleichsam als Aufbruch zu einer Dramatik zu verstehen, die sich auch in der reinen Instrumentalmusik niederschlug.

Ort: Elbphilharmonie, Kleiner Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg
Preise: € 28,00 / 20,00 / 14,00 / 10,00

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