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So 26.03.2023, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Kleiner Saal

6. Kammerkonzert

Hosokawa, Busch, Schubert

Toshio Hosokawa: Blossoming für Streichquartett

Adolf Busch: Quintett für Altsaxophon und Streichquartett op. 34

Franz Schubert: Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887

Violine: Mitsuru Shiogai
Violine: Hedda Steinhardt
Viola: Minako Uno-Tollmann
Violoncello: Markus Tollmann
Saxophon: Christian Seibold

„Der Lotus gräbt seine Wurzeln tief in den Schlamm unter der Teichoberfläche; der Stamm streckt sich durch das Wasser der Oberfläche und dem Himmel entgegen; die Knospe erblüht in Richtung des morgendlichen Sonnenscheins“, beschreibt der japanische Komponist Toshio Hosokawa die Natur der Lotusblume, die er bei der Komposition seines Streichquartettes vor Augen hatte. Der fein nuancierten, fast meditativen Klangsprache Hosokawas haben sich die Philharmoniker zuletzt mit den Uraufführungen seiner Oper „Stilles Meer“ sowie seines Violinkonzerts für Veronika Eberle gewidmet. Auf diesen naturentsprungenen Streichquartett-Auftakt folgt eine weitere Rarität: Adolf Busch, Geiger und Komponist der Siegerländer Künstlerfamilie Busch – sein Bruder Fritz Busch machte als Dirigent fraglos die größte Karriere – schrieb 1925 ein Quintett spätromantischer Prägung, dass das klassische Streichquartett um die Klangfarbe des Saxophons bereichert. Mit geradezu symphonischer Wucht mündet das Kammerkonzert in Franz Schuberts Streichquartett Nr. 15, einem gewaltigen Werk. Inspiriert von Beethoven schuf Schubert eine Komposition gleich eines Befreiungsschlags, eine bedingungslose Auseinandersetzung mit Kunst und Leben, Dur und Moll, Hoffnung und Verzweiflung.

Ort: Elbphilharmonie, Kleiner Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg
Preise: € 28,00 / 20,00 / 14,00 / 10,00

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