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  • La Passione (Foto: Bernd Uhlig)
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Richard Wagner
Parsifal

Die Produktion wird als Video-on-Demand vom 10. April 2020 (12.00 Uhr) bis zum 24. April 2020 (11.59 Uhr) verfügbar sein.

Mit seinem „Parsifal“ hat Wagner eine komplexe Welt erschaffen. Komplex, weil sie aus so vielen heterogenen Elementen besteht, deren Sinnhaftigkeit schwer nachzuvollziehen ist und oft auf Fährten lockt, die ins Leere laufen. So lassen sich die vielen religiösen Zeichen, Symbole und kultischen Handlungen nur als Teile verstehen, die auf eine Welt verweisen, die nur als Ganzes zu deuten ist. Elemente des Christentums wie Abendmahl, Kelch, Blut, Speer und Taube oder Schopenhauers Idee, dass Mitleid den Menschen aus seiner Ichbezogenheit erlösen kann, auch gnostische und manichäische Motive sind als jeweils einzelne Interpretationsansätze untauglich für den ganzen „Parsifal“. Doch eine theatrale Welt kann einen fiktionalen Kosmos entwerfen, an dem alle diese Elemente wirkungsvoll teilhaben und der dem Publikum die Deutungshoheit seiner eigenen Erlebnisse überlässt.

Aufzeichnung vom 16. September 2017 aus der Staatsoper Hamburg

Inszenierung, Bühne, Kostüme und Licht: Achim Freyer
Mitarbeit Regie: Sebastian Bauer
Mitarbeit Bühnenbild: Moritz Nitsche
Mitarbeit Kostüm: Petra Weikert
Lichtdesign: Sebastian Alphons
Video: Jakob Klaffs/Hugo Reis
Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr
Chor: Eberhard Friedrich

Musikalische Leitung: Kent Nagano
Amfortas:
Wolfgang Koch
Titurel: Tigran Martirossian
Gurnemanz: Kwangchul Youn
Parsifal: Andreas Schager
Klingsor: Vladimir Baykov
Kundry: Claudia Mahnke
1. Gralsritter: Jürgen Sacher
2. Gralsritter: Denis Velev
Knappen: Narea Son, Ruzana Grigorian, Sergei Ababkin, Sascha Emanuel Kramer
Blumenmädchen (1. Gruppe): Athanasia Zöhrer, Hellen Kwon, Dorottya Láng
Blumenmädchen (1. Gruppe): Alexandra Steiner, Gabriele Rossmanith, Nadezhda Karyazina
Stimme aus der Höhe: Katja Pieweck
Chor: Chor der Hamburgischen Staatsoper
Orchester: Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

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